Vom Jenseits, dem Paradies und der Zukunft von Neuburg
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, liebe Freunde und Unterstützer,
viele von Ihnen haben mich am vergangenen Donnerstag beim PNP-Stammtisch live erlebt oder gestern die Berichte in der Zeitung gelesen. Da ich seitdem unglaublich viele Nachrichten und Zuspruch von Ihnen erhalten habe – wofür ich mich herzlich bedanken möchte – ist es mir wichtig, Ihnen heute eine persönliche Rückmeldung zu diesem Abend zu geben.
Wenn man als Bürgermeisterkandidat aufgrund seines Alters und seiner Erfahrung ins „Jenseits“ gewünscht wird, ist es Zeit für eine klare, aber auch ein wenig schmunzelnde Antwort:
😇 Nachricht von der „Schwelle zum Jenseits“ (oder: Mein Fazit zum PNP-Stammtisch)
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
ich habe das Wochenende genutzt, um die Ereignisse vom letzten Donnerstag und die gestrige Berichterstattung sacken zu lassen. Ich muss gestehen: Ich war selbst etwas überrascht. Da gehe ich zu einer Podiumsdiskussion, um über Finanzen, Baugebiete und die Zukunft von Neuburg zu sprechen – und finde mich plötzlich in einer „Nahtoderfahrung“ wieder. ☁️
Der Moderator war am Donnerstag nämlich so freundlich, mich aufgrund meines Alters von 71 Jahren quasi schon im Vorzimmer des Himmels zu begrüßen. Er bat mich sogar charmant, den Neuburgern doch mal das Paradies zu beschreiben.
Hier ist meine Antwort dazu:
Das Paradies in Neuburg? Das gibt es tatsächlich! Aber es hat nichts mit Harfenklängen zu tun. Mein Paradies wäre ein Neuburg, in dem Sachverstand mehr zählt als das Geburtsdatum und in dem man Bewerber nach ihrer Kompetenz beurteilt – statt sie wegen ihrer Lebenserfahrung der Lächerlichkeit preiszugeben. 🚜🏡
Himmel oder Hölle? Wenn „Hölle“ bedeutet, dass man sich von oben herab erklären lassen muss, dass man mit 70+ eigentlich nur noch auf den Sensenmann warten sollte, dann habe ich am Donnerstag einen kleinen Vorgeschmack bekommen. Aber keine Sorge: Ich bin verdammt lebendig! 🏃♂️💨
Der „himmlische“ Rat: Anscheinend glaubt mancher, ab einem gewissen Alter habe man nur noch „Eingebungen im Garten“. Ich nenne es lieber: Berufserfahrung, Souveränität und die nötige Ruhe, wenn es im Rathaus mal brennt. 🔥
Es ist schon bemerkenswert: In einer Gemeinde, in der jeder Zweite über 50 ist, wird man öffentlich belächelt, weil man nicht mehr aussieht wie ein Model für Erstwähler-Plakate. Werden hier 50 % unserer Bürger gerade als „Auslaufmodelle“ abgestempelt, die nur noch über das Jenseits philosophieren dürfen? 🧐
Ich sage Ihnen: Ich habe noch viel zu viel Energie für das „Hier und Jetzt“, um mich jetzt schon mit Wolke 7 zu beschäftigen. Während andere noch das Laufen lernen, weiß ich bereits, wo die Stolperfallen in der Verwaltung liegen.
Ich danke den vielen Bürgern (und sogar den beiden Mitbewerbern!), die mich seit Donnerstagabend kontaktiert haben, um ihr Unbehagen über diesen Stil auszudrücken. Ihr Zuspruch zeigt mir: Sie wollen keinen Moderator-Witz, Sie wollen einen Bürgermeister, der anpackt.
Ich bleibe für Sie am Ball – vital, gesund und mit beiden Beinen fest auf Neuburger Boden. 🌍
Herzliche Grüße
Joachim Eder
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