"Nachlese" zur Podiumsdiskussion

"Nachlese" zur Podiumsdiskussion.

Eignung misst sich an Kompetenz – nicht am Geburtsdatum

Nachlese zur Podiumsdiskussion der Bürgermeisterkandidaten am 5.2.2026 in der Hoftaferne in Neuburg am Inn vor 250 Anwesenden.

Nachlese zur Podiumsdiskussion der Bürgermeisterkandidaten am 5.2.2026 in der Hoftaferne in Neuburg am Inn vor 250 Anwesenden.

Im Rahmen der jüngsten Podiumsdiskussion zur Bürgermeisterwahl in Neuburg hat sich "zwischen den Zeilen" ein Thema ergeben, nämlich die Frage des Alters von Kandidaten:

Dies hat danach zu einer Debatte über Alter und Erfahrung im Bürgermeisterwahlkampf geführt, die durch schon diskriminierend erlebte Aussagen des "Moderators" der PNP entstanden sind.

Die Frage weist über den konkreten Wahlkampf hinaus: ob das Lebensalter eines Kandidaten ein sachliches Kriterium für seine Eignung für ein kommunales Spitzenamt darstellt.

Unser Bürgermeisterkandidat ist 71 Jahre alt, bei hervorragender Gesundheit und verfügt über jahrzehntelange juristische und berufliche Erfahrung.

Seine fachliche und persönliche Qualifikation ist das Ergebnis eines langen Berufslebens, seiner eigenen familiären Geschichte und seines ehrenamtlichen Engagements – nicht dessen Makel.

Gerade das Amt des Bürgermeisters erfordert rechtliche Sicherheit, Verwaltungserfahrung, Konfliktlösungskompetenz und einen kühlen Kopf in schwierigen Situationen.

Diese Fähigkeiten wachsen mit Verantwortung, Praxis und Erfahrung – nicht allein mit Jugend.

Wir halten es für problematisch, wenn in öffentlichen Diskussionen das Alter eines Kandidaten in versteckter Form stärker gewichtet wird als seine fachliche Eignung, seine Leistungsfähigkeit oder seine nachweisbare Kompetenz. Eine solche Verkürzung wird weder der Person noch der Bedeutung des Amtes gerecht. Demokratische Wahlen leben vom Vergleich von Konzepten, Qualifikationen und Persönlichkeiten.

Sie sollten nicht von pauschalen Alterszuschreibungen geprägt sein – unabhängig davon, ob ein Kandidat 38, 49 oder 71 Jahre alt ist.

Unser Kandidat stellt sich dem Wettbewerb selbstbewusst und transparent.

Er setzt auf Erfahrung, Rechtsstaatlichkeit und verantwortungsvolle Führung – Werte, die für unsere Gemeinde entscheidend sind.

Wir laden alle Medien und politischen Akteure ein, diese Wahl sachlich, fair und auf

Grundlage von Inhalten zu führen. Politische Zuspitzung, um die Unterschiede deutlich zu machen, ist zulässig, auch wenn sie persönlich als hart oder unfair erlebt wird.

Aber persönliche Anfeindungen, sexistische oder diskriminierende Aussagen - offen wie unterschwellig – sind tabu.